| Was ist eigentlich Radcross, werden sich viele Besucher dieser Seite fragen.

Früher war es einmal das Wintertraining mit gelegentlichen Rennen im Winter,
denn laufen wollten die Radsportler schon früher nicht. So Mitte der 70er Jahre
kam es dann bei vielen Straßenfahrern zur Spezialisierung mit eigenem
Jahresturnus. Rolf Wolfshohl (Foto li.) und Klaus-Peter Thaler (Foto re.) waren die Weltmeister im
Crosssport, die auch auf der Straße erfolgreich waren.
Aber zurück zur Frage, was ist eigentlich Querfeldein, wie es früher hieß?
Es
sind Radrennen im Gelände in der Wintersaison auf kleinen Runden (2 -3 km lang)
mit einigen Hindernissen, wie Wurzelpassagen (heute sagt man ja Singletrails
dazu), Treppen oder einfach Baumstämmen, die quer über die Rennstrecke gelegt
werden. Nicht selten führen die Rennen durch Bierzelte oder Scheunen.
Crossrennen sind wesentlich schnellere Rennen als zum Beispiel
Mountain-Bike-Races, was sicherlich auch durch die Renndauer zustande kommt.
Ein Crossrennen ist in der Regel nach 30 Minuten bei Jugendlichen und 60
Minuten in der Eliteklasse beendet, während ein MTB-Rennen schon so 2 – 3
Stunden dauern kann, bei Mountain-Bike-Marathons noch länger.

Daher ist der dynamische Crosssport auch zum Zuschauen so interessant, vor
allem auf so schönen Strecken wie zum Beispiel in Strullendorf. Richtige
Volksfeste erlebt der Cyclecross, wie die Sportart auch genannt wird, vor allem
in Belgien und Holland, wo nicht selten bis zu 20000 begeisterte Besucher am
Rennparcours stehen. Aber auch in den USA boomt in den letzten Jahren der
Crosssport, was seit 1997 auch zu einigen Medaillen bei Weltmeisterschaften
geführt hat.
Erfolgreichste deutsche Crosser/in ist das schillernde Paar: der Mike „the
Bike“ Kluge (li.), der dreimal zu Weltmeisterehren kam, und die vierfache
Weltmeisterin Hanka Kupfernagel (re.), die eben von Mike Kluge trainiert wird und
auch privat ein erfolgreiches Gespann abgeben.
Hans Will
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 25. November 2008 )
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